Kinder sind von Natur aus neugierig. Hier werden Ideen gesammelt, um die Höhe, Tiefe und Breite unserer Welt abzumessen und auf die unzähligen „Warum?“-Fragen Antworten anzubieten. Die Methoden sind vielfältig: Alltags- und Naturphänomene beobachten, darüber nachdenken und staunen, sie dokumentieren,  Fragen stellen, Schätze sammeln, sortieren, systematisieren, Hypothesen aufstellen und überprüfen usw.

Auch erste grundlegende mathematische Fähigkeiten, die die Kinder sich jetzt schon im Spiel aneignen können, sind hier zu finden: Ordnen und Sortieren, Mengen vergleichen, Mengen erfassen und benennen, Schätzen, Ziffern erkennen…

Werte-Themen

3.1. Die Welt erkunden

Experimentieren mit Wasser

Ein Experiment, bei dem man eine Nacht lang Geduld haben muss, um das Ergebnis zu sehen.

Du brauchst: ein Marmeladenglas und einen wasserfesten Stift.

Wenn Wasser gefriert, dehnt es sich aus und braucht mehr Platz. Lass dein Kind ein leeres Glas zur Hälfte mit Wasser füllen. Markiert den Wasserstand mit Filzstift, wenn das Glas ruhig steht. Stellt das offene Glas über Nacht in den Gefrierschrank. Dann heißt es warten. Am nächsten Morgen könnt ihr nachschauen, was passiert ist. Das Wasser ist zu Eis geworden und hat sich nach oben ausgedehnt.

 

 3.2. Mathe begreifen

Zählen

Zählen benötigt in diesem Alter oftmals Ausdauer und Geduld.

Das Schätzglas | passend für Kinder ab 5 Jahren

Du brauchst: (1) ein Einmach- oder Konfitürenglas mit Deckel, (2) Dinge zum Befüllen des Glases (Nüsse, Maiskörner, Murmeln, Steine, Büroklammern, Geldstücke,…).

Fülle das Glas zuerst mit größeren Gegenständen – später kannst du auch kleinere nehmen. Es reichen bis zu 30 Objekte für Kinder die noch nicht in die Schule gehen. Lass dein Kind das Glas genau ansehen und die Anzahl der Objekte schätzen. Zählt anschließend wie viele Objekte es sind.

 

Zählen, zählen, zählen | passend für Kinder ab 4 Jahren

Zählt gemeinsam in jeden Pappbecher 10 Teile.

Knobeln und Rätseln

Knobelspiele helfen Geduld zu üben und Ausdauer zu trainieren.

Puzzles

Puzzles gibt es in verschiedenen Schwierigkeitsstufen für unterschiedliche Altersgruppen. Bestimmt hat jeder Puzzles zu Hause.

Geometriespiele

Smartgames Arche Noah

Arche NoahAlle Tiere müssen ihren Platz in der Arche finden – jeweils Seite an Seite, in Paaren, so dass alle Arten beieinander bleiben und ihre Füße nach unten schauen. 48 Aufgaben in 4 Schwierigkeitsstufen – ab 5 Jahren! Schult die Konzentration, logisches Denken und lehrt Geduld!

 

– Smartgames – Trucky

TruckyFördert die Geschicklichkeit, räumliches Denken, Kombinieren – und Geduld. ☺ Bei diesem Spiel ab 3-4 Jahren müssen LKWs so beladen werden, dass die gesamteLadung auf die LKWs passt. Dazu gibt es 48 Aufgaben in vier Schwierigkeitsstufen.

 

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3.1. Die Welt erkunden

Meine Umwelt verschönern

Oft erkennen wir, dass mit Gottes Schöpfung nicht sorgsam umgegangen wird. Statt bunten Blumen und sauberen Wiesen sehen wir, dass die Menschen Müll hinterlassen oder die Natur zerstören. Hier kann dein Kind auch lernen, Gutes an der Natur zu tun. Suche dir mit deinem Kind ein kleines, (leicht) vermülltes Stück Natur aus, welches ihr gemeinsam verschönern möchtet (z.B. eine Wiese in eurer Nähe, der Spielplatz um die Ecke, einen Bachabschnitt…). Besorgt euch reißfeste Handschuhe (z.B. Einmalhandschuhe), dicke Mülltüten sowie Schutzkleidung (z.B. Matschhosen oder -overalls) und macht euch an die Arbeit! Nach einer Weile werdet ihr feststellen, welch einen Unterschied ihr dort gemacht habt. Anschließend kannst du mit deinem Kind die Natur vor Ort noch weiter entdecken. Welche Pflanzen wachsen dort?

Beachte! An sehr verdreckten Stellen kann auch gefährlicher Müll liegen!! Diese Orte solltet ihr vermeiden, da dein Kind die Gefahr noch nicht erkennt! Suche dir lieber einen Platz, der dir sicher scheint. Außerdem solltest du vorher ganz klare Regeln mit deinem Kind vereinbaren (Handschuhe immer anlassen, nichts ins Gesichttun…) und darauf achten, dass ihr nahe beieinander seid, so dass du dein Kind immer im Auge hast. Falls notwendig, lass dein Kind nur die Mülltüte halten, während du den Müll einsammelst.

Sich um Tiere kümmern – mein eigenes Haustier/Tierheimbesuch

Falls es in eure Lebenssituation passt, kannst du dir überlegen, ob ihr euch ein Haustier anschaffen könnt. Da Tiere wie Menschen Gefühle haben, kann dein Kind hier noch stärker lernen, mitfühlend und gütig zu handeln. Binde dein Kind aktiv in die Versorgung eures Haustiers mit ein. Alternativ könnt ihr auch das örtliche Tierheim besuchen und euch dort über die Tiere erkundigen und sie kennenlernen. Vielleicht bietet es sich an, dass ihr euch dort regelmäßig um ein Tier kümmert (z.B. mit einem Hund spazieren geht). Fragt gemeinsam, was ihr für die Tiere dort Gutes tun könnt. Nebenbei könnt ihr auch noch interessante Dinge über die verschiedenen Tierarten erfahren.

3.2. Mathe begreifen

Für jemanden einkaufen gehen

Du brauchst: (1) Spielmünzen oder echte Münzen, (2) Schale, (3) Obst und Gemüse, (4) Preiszettel.

Erzähle deinem Kind die Geschichte von Petrus und dem Lahmen. Spiele dann den Lahmen, wie er vor dem Tempel sitzt. Dein Kind spielt verschiedene Personen, die am Lahmen vorbeigehen und ihm Spielmünzen in seine Schale werfen. Lass dein Kind dann auf den „Markt“ gehen und vorher beschriftetes Obst und Gemüse (je nach Fähigkeit deines Kindes mit Preisen zwischen 1 und 50 Cent) für den Lahmen einkaufen. Was kann er sich leisten?

Variation: Falls du jemanden kennst, für den du tatsächlich etwas einkaufen kannst, dann mach das mit deinem Kind gemeinsam! Gib ihm 1€ oder 2€ und lass ihn eine Sache selber kaufen. Gebt dem Bedürftigen gemeinsam den Einkauf ab!

Geschenkbeutel vorbereiten

Du brauchst: (1) kleine oder größere Geschenke in mehreren Mengen (z.B. Obst, Knabbereien, Postkarten, Stifte, Nüsse, kleines Spielzeug, Selbstgebasteltes…), (2) kleine durchsichtige Beutel, (3) Teller.

Gemeinsam mit deinem Kind kannst du dir überlegen, wem du etwas Gutes tun kannst (Freunden, anderen Kindern, Flüchtlingen, alten Menschen, Bedürftigen, Kranken…). Ihr sucht euch fünf Personen/Familien aus, denen ihr ein Geschenk machen wollt. Aus dem Haufen der kleinen Geschenke soll nun dein Kind gerecht verteilen, so dass jede Person/jede Familie gleich viel bekommt. Bereite Teller vor, auf denen es die Gegenstände ablegen kann.

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3.1. Die Welt erkunden

Wetterplan dokumentieren

Passend zur Noah-Geschichte könnte ein Wochenplan erstellt und jeden Tag oder sogar Halbtag das Wetter dazu eingetragen werden, z. B. mit Hilfe von Symbolen wie einer Sonne für sonnig, einer Regenwolke für Regen und einer Wolke für bewölkt. Die Kinder lernen das regelmäßige Beobachten und müssen, um ihren Plan füllen zu können, jeden Tag oder Halbtag an diese Aufgabe denken.

Supermarkt für Vögel
Du brauchst: (1) Gräser, (2) Hölzchen, (3) Moos, (4) Haare aus einer Frauenbürste (☺), (5) Bindfäden

Tretet dem „Verein für glückliche Vogelmütter“ bei und übernehmt Verantwortung für das Baumaterial für Vogelnester. Bindet Bündel mit den verschiedenen Materialien (ein Bündel aus Gräsern, eines aus Hölzchen usw.). Hängt diese Bündel gut sichtbar im Garten auf und beobachtet, wie sich die Vögel das „Baumaterial“ für ihre Nester abholen.

Mach dich unbeliebt
Wer ernten will, muss zuvor zuverlässig handeln und versorgen! Das gilt nicht nur im Garten,
kann aber dort für das Leben gelernt werden. Probiert einmal aus, was passiert, wenn eine Pflanze
nicht das bekommt, was sie braucht.

Setzt Tomatenkerne 0,5 cm tief in drei Töpfe mit Komposterde. Gießt die Erde, aber nicht zu viel! Nummeriert die Töpfe, damit ihr sie dann unterscheiden könnt. Wenn die Pflanzen gewachsen sind, beginnt euer Experiment. Stellt Pflanze 1 ins Licht, aber gießt sie nicht. Deckt Pflanze 2 mit einem Eimer zu, aber gießt sie. Stellt Pflanze 3 ins Licht und gießt sie regelmäßig.

Was passiert mit den Pflanzen?

Auf Naturgesetze kann man sich verlassen

Gott hat Gesetze in die Natur gelegt, die uns das Leben ermöglichen und Sicherheit geben. Nachdem man mit dem Kind Experimente gemacht hat, um die Gesetze der Natur zu erforschen, kann man auch darüber reden, wie viel Sicherheit es einem gibt, wenn man von Menschen umgeben ist, auf die man sich verlassen kann, die vertrauenswürdig sind.

Warum trocknet Wärme einen nassen Gegenstand?

Du brauchst: (1) zwei gleiche Gläser, (2) einen kleinen Teller, (3) einen Filzstift, (4) Wasser.

Füllt die Gläser gleich voll mit Wasser und markiert den Wasserstand mit einem Stift. Deckt eines der Gläser mit dem Teller zu. Stellt die Gläser auf die Heizung oder in die Sonne. Was passiert?

Am nächsten Tag ist der Wasserstand des unbedeckten Glases niedriger; der des zugedeckten Glases ist fast gleich geblieben. Auf Grund der Wärme ist das Wasser im unbedeckten Glas verdunstet, das heißt, es hat sich in winzige, unsichtbare Wasserdampftröpfchen verwandelt, die sich mit der Luft „vermischt“ haben und „weggeflogen“ sind. Deshalb trocknet man auch nasse Wäsche in der Sonne.

3.2. Mathe be-greifen

Klassifizieren nach Merkmalen
Du brauchst: viele Stofftiere, Playmobiltiere oder Fotos von Tieren.

Dann baut ihr ein Schiff (oder passend zu Nehemia einen Stall/ein Haus) aus Decken in Lebensgröße (oder aus Playmobil) und bringt die Tiere nach bestimmten Merkmalen in die Arche (oder in ihre Unterkünfte). Du sagst beispielweise: „Alle Tiere, die auf vier Beinen gehen/ weiß sind/springen/ fliegen/ lange Ohren haben, dürfen jetzt in die Arche“ (oder in ihre neuen Unterkünfte in Jerusalem).

Vgl. Virginia Johnson (2008): Mathe kann man anfassen! 225 Ideen und Materialien für den handlungsorientieren Anfangsunterricht. Mühlheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr. S. 14.

Invarianz von Mengen

Unter Invarianz einer Menge versteht man deren Eigenschaft, ihre Anzahl an Elementen unverändert zu lassen, wenn sich die Form oder die räumliche Anordnung ändert.
Ein Beispiel: Sechs Äpfel bleiben sechs Äpfel, egal ob sie sich auf der Verkaufstheke oder bereits im Einkaufskorb befinden. Die Menge sechs kann man außerdem durch unterschiedliche Gegenstände darstellen – sie verändert sich nicht, egal ob es sechs Bausteine oder sechs Spielfiguren sind. Die Zahlen zeigen somit auch eine Zuverlässigkeit. Sie verändern sich nicht und man kann sich sicher sein, dass zur Zahl 3 immer drei Gegenstände zugeordnet werden und niemals vier. So ist es auch mit Gott – was er sagt, dass ist wahrhaftig. Auf ihn ist Verlass!

Um diese Gesetzmäßigkeiten zu üben, kannst du folgendes mit deinem Kind machen:

Lege dem Kind vier Nüsse hin und bitte es, noch einmal die gleiche Anzahl Nüsse
dazu zu legen (also noch einmal vier Nüsse).

Lege zwei gleiche Mengen unterschiedlicher Gegenstände (z. B. sieben Bausteine und sieben Spielfiguren) nebeneinander und lass dein Kind zunächst raten, welche dieser Gegenstände genau sieben sind. Nun lässt du das Kind diese Behauptung überprüfen, indem es immer zwei unterschiedliche Gegenstände gegenüberlegt (ein Baustein und daneben eine Spielfigur). Am Ende erkennt dein Kind, dass beide Mengen sieben sind! Man kann also die Menge 7 mit unterschiedlichen Gegenständen zeigen.

Lass dein Kind noch weitere 7er-Haufen machen.

Geld
Mit Geld sollte man verantwortungsvoll umgehen lernen. Schon im Vorschulalter kann man sich mit Geld vertraut machen. Nachdem dein Kind schon im letzten Newsletter mit Geld Erfahrungen hatte, kann es diese nun vertiefen und ausbauen.

Rollenspiel

Baut zu Hause einen Einkaufsladen auf, mit dem dein Kind üben kann mit Geld umzugehen. Ab und zu kann man den Warentyp wechseln. So kann man z. B. ein Bekleidungsgeschäft aufmachen, einen Lebensmittelladen, eine Buchhandlung, ein Sportgeschäft oder einen Spielzeugladen. Verseht die Waren mit runden Preisen und spielt Einkaufen. Beim Rollenspiel ist mal der eine, mal der andere Kassierer oder Kunde. Bastelt euer eigenes Spielgeld. Versuche immer wieder Gespräche einzuflechten wie z. B.: „Du hast nur noch 5,- € und sollst deine Familie zu Hause mit Essen versorgen. Was kaufst du ein? Brot und Obst oder Kekse und Saft?“ Oder: „Du hast 10,- €. Kaufst du dir damit das Pferde-T-Shirt, das dir so gut gefällt, obwohl du schon viele T-Shirts zu Hause hast oder kaufst du dir die Handschuhe,
weil du keine mehr hast, die dir passen?“

Geld nach Merkmalen sortieren

Gib deinem Kind viele Münzen und lass es diese sortieren (alle 5 ct auf einen Haufen, alle 10 ct zusammen usw.).

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3.1. Die Welt erkunden

Die Cola-Mentos-Fontäne

Du brauchst: (1) eine Cola-Flasche (light) mit passendem zweiten Deckel, (2) vier bis sechs Mentos, (3) einen Bohrer, (4) eine Schnur und (5) eine Nadel.

Bohre in den passenden zweiten Flaschendeckel drei Löcher (Durchmesser 5mm). Steche mit einer Nadel Löcher in die Mentos und reihe sie an der Schnur auf (unten Knoten). Führe dann den Faden durch ein Loch im Deckel und halte den Faden oberhalb des Deckels. Die Mentos hängen nun direkt unter dem Deckel. Schütte so viel von der Cola ab, dass, wenn du den Deckel aufsetzt, die Mentos nicht in die Flüssigkeit gelangen. Stelle die Flasche nach draußen, wo sie wenig Schmutz machen kann. Setze den Deckel auf die Flasche und schraube ihn fest. Lass die Mentos fallen und suche einen sicheren Platz (Achtung, es spritzt!).

Gespräch: Rede mit deinem Kind darüber, was passiert, wenn es nicht frühzeitig lernt mit seinen Gefühlen umzugehen. Für neugierige Kinder: Eine Erklärung für das Experiment findet sich hier auf https://de.wikipedia.org/wiki/Cola-Mentos-Fontäne.

3.2. Mathe be-greifen

Einkaufstipp

Archelino: „Alle Tiere versammeln sich auf Noahs Arche, um der großen Flut zu entgehen. Aber in welcher Ordnung sollen sie auf dem Schiff einen Platz finden? Dank der Hinweise gibt es für jede der 60 Aufgaben nur eine einzige Lösung. Aber die zu finden, kann ganz schön kniffelig werden. Trainiert richtiges Kombinieren, räumliche Vorstellungskraft“… und Selbstkontrolle. 🙂

https://www.amazon.de/Huch-Friends-77277-Logicus-Archelino/dp/B004NQFZNY

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3.1. Die Welt erkunden

Was gehört dazu

Du legst verschiedene Gemüsesorten auf den Tisch und dazwischen eine Obstsorte. Nun darf dein Kind herausfinden, was hier nicht dazu gehört. Dieses Spiel kann man mit Küchengeschirr, Kleidungsstücken, Kuscheltieren und anderen Dingen wiederholen.

Dadurch lernt das Kind Unterschiede zu erkennen und richtig von falsch zu unterscheiden. Auch im Alltag muss man genau hinschauen, um die Wahrheit von der Unwahrheit zu unterscheiden. Nicht einfach alles glauben, weil es auf den ersten Blick richtig ausschaut.

3.2. Mathe be-greifen

Wo ist es versteckt

Zeige deinem Kind, wie ein 5-Cent-Stück und wie ein 10-Cent-Stück ausschauen. Nun hält das Kind die Augen zu. Lege zwei gleich hohe Stapel 10-Cent-Münzen nebeneinander. In einem Stapel ist ein 5-Cent-Stück versteckt. Welcher Stapel ist das? Nachdem es den Stapel gefunden hat, muss es sich wieder umdrehen. Diesmal gibt es drei Stapel mit 10-Cent-Münzen. Wieder ist ein 5-Cent-Stück in einem Stapel versteckt. Wieder kann das Kind suchen.

Das kann man noch zwei- bis dreimal erweitern, bis die Konzentration und Freude des Kindes nachlässt. Hier lernt es genau hinzuschauen und erkennen, dass es nicht leicht ist, die 5-Cent-Münzen von den 10-Cent-Münzen zu unterscheiden. Wahrheit ist nicht immer leicht von der Unwahrheit zu unterscheiden.

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3.1 Mathe be-greifen

Habt ihr schon einmal einen Igel in der Natur gesehen? Nein? Das ist verständlich, denn Igel sind eher scheue Tiere. Außerdem verstecken sie sich gerne im Gebüsch und kommen nur selten heraus.

Aber selbst wenn man sie sieht, könnten kleine Kinder Angst vor ihnen bekommen, denn ihr Körper ist voller Stacheln. Wenn man unvorsichtig ist, können diese stechen und einem sehr wehtun. Es erfordert also Mut, einem möglicherweise kranken Igel zu helfen und ihn auf die Hand zu nehmen. Mut, um nicht die piksenden Stacheln zu sehen, sondern das wunderbare Tier, das Gott geschaffen hat.

In den folgenden Kategorien wurden einige Ideen rund um den Igel zusammengestellt, die den Kindern helfen, den Igel besser kennenzulernen und so eine mögliche Angst zu nehmen.

Igelstacheln anziehen

für Kinder von 1 – 2 Jahren oder 3 – 6 Jahren, im Schwierigkeitsgrad anpassbar

Du brauchst: (1) Vorbereitung: einen DIN A 4 Pappkarton in braun, eine Schere, Holzwäscheklammern in verschiedenen Größen (je kleiner, um so schwieriger), alte Zeitungen als Unterlage, Wasserfarben, Wasserglas und Pinsel; falls vorhanden: Laminiergerät; Schuhkarton als Spielschachtel (2) zum Spielen: einen Farben-Würfel und einen Zahlen-Würfel. 

(1) Je nach Alter kann dir dein Kind dabei helfen (Schablone ausschneiden etc.), für Kinder unter drei Jahren solltest du die Vorbereitungen selbst treffen.

  • Igel (ohne Stachel) auf den Pappkarton zeichnen
  • ausschneiden – Auge aufmalen
  • Nase schwarz malen
  • laminieren
  • wiederum ausschneiden
  • Zeitungsunterlage auf den Tisch legen, Wasserfarben, Pinsel und Wasserglas vorbereiten
  • Holzwäscheklammern mit Wasserfarben bemalen, jeweils drei Klammern pro Größe und Farbe, die sich auf dem Farb-Würfel befindet
  • gut trocknen lassen, ggf. föhnen

(2) Spielziel: Der Igel muss seine Stacheln anziehen. 🙂

Impulsfragen:

  • Wie sieht denn eigentlich ein Igel aus?
  • Bei diesem Igel fehlt doch etwas. Fällt dir auf, was da fehlt? Nun, dann müssen wir dem Igel die Stacheln wohl anziehen.

Variante 1: Farben-Stacheln → für Kinder unter ca. 2 Jahren

Nacheinander darf jeder Mitspieler mit dem Farbwürfel würfeln und je nach Farbe den Stachel (große Wäscheklammer) anbringen. Sobald alle Stacheln „angezogen“ sind, ist das Spiel zu Ende. Oft haben die Kinder daran Spaß, den Igel wieder auszuziehen und den Igel und die Stacheln in das Versteck (Schuhkarton) für den Winterschlaf zu legen. 

Variante 2: Farben-Zahlen-Stacheln → für Kinder ab ca. 2,5 Jahren

Nacheinander darf jeder Mitspieler mit dem Farben- und dem Zahlenwürfel würfeln und je nach Farbe und Anzahl entsprechend die Stacheln (große und kleine Wäscheklammern) anbringen. Sobald alle Stacheln „angezogen“ sind, ist das Spiel zu Ende. 

  • Dein Kind kann auch frei mit dem Igelspiel spielen und ganz und gar in die Igel-Geschichte eintauchen. Es kann im ganzen Haus Igelverstecke für einen tiefen Winterschlaf suchen.
  • Dein Kind kann selbst zum Igel werden: Alle Wäscheklammern kann es an seine Kleidung klemmen und sich eine Winterschlafhöhle bauen.
  • Spielerisch übt dein Kind den Pinzettengriff und experimentiert mit Mengen, Gewicht und Größen. (Wieviele Stacheln passen auf den Igelrücken? Unterschied: kleine/große Stacheln).

Interessant: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass bei der Benutzung von Fingerspitzen und Zunge das selbe Hirn-Areal aktiv ist.

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3.1 Die Welt erkunden

Ohne Licht keine Farben

Du brauchst: Einfarbige Gegenstände in unterschiedlichen Farben, Taschenlampe, verschieden farbige Transparentfolien und Gummiring oder Klebeband

Bringe die farbigen Gegenstände in einen abgedunkelten Raum mit nur wenig Lichteinfall, so dass man die unterschiedlichen Farben nur schwer erkennen kann. Dann lass dein Kind in den Raum gehen und z. B. einen blauen Gegenstand holen. Gelingt es? Kann man Farben im Dunkeln sehen? Nach einigen Wiederholungen könnt ihr dann mit der Taschenlampe in den Raum gehen. Im Licht der Taschenlampe kann man nun die Farben gut erkennen. Wir brauchen also das Licht, um Farben sehen zu können. Wir können also Gott dankbar sein für das Licht, für die Farben und für unsere Augen!
Danach könnte man noch farbige Transparentfolien um die Taschenlampe wickeln, um zu sehen, wie die Farben aussehen, wenn wir sie mit farbigem Licht bescheinen.

Weitere Informationen dazu siehe: Haus der kleinen Forscher: „Ohne Licht keine Farben“, URL: http://www.haus-der-kleinen-forscher.de/de/praxisanregungen/experimente-themen/licht-farben-sehen/experiment/ohne-licht-keine-farben/ (Stand: 29.08.2016)

Wasserberg

Du brauchst: Glas, Pipette

llt ein Glas relativ voll mit Wasser. Tropft nun mit Hilfe einer Pipette mehr und mehr Wasser dazu bis das Wasser überläuft. Dabei kann man beobachten, dass das Wasser einen „Berg“ bildet bevor es über den Rand läuft. Danach könnte man auch noch ausprobieren, wie das Wasser sich auf einer Münze häuft, wenn man es darauf tropft.
Lese aus der Bibel Psalm 23,5b vor: Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.“ Sprecht darüber, was das bedeutet. Dankt Gott für das Wasser und dafür, dass er uns voll einschenkt“.


Weitere Informationen dazu siehe: Haus der kleinen Forscher: „Wassertropfen“, URL: http://www.haus-der-kleinen-forscher.de/de/praxisanregungen/experimente-themen/wasser/experiment/wassertropfen/, (Stand: 14.09.2016)

3.2 Mathe be-greifen

Gleiche Formen suchen

Geht einmal ins Kinderzimmer und sucht gemeinsam Gegenstände, die alle jeweils die gleiche Form haben und zählt sie zusammen (z. B. alle rechteckigen Dinge: Buch, Schrank, Bett, Bauklotz usw.). Auf diese Weise kann das Kind verschiedene Formen unterscheiden lernen, das Zählen üben und hat gleichzeitig einen Grund dankbar zu sein für die vielen Dinge, die es besitzt.

Siehe: Leitzgen, Anke: Reif fürs kleine Einmaleins, URL: http://www.eltern.de/kleinkind/entwicklung/mathematik-vorschule.html/page/2 (Stand: 14.07.2016)

Geld sortieren

Falls dein Kind schon Geld in einer Spardose sammelt, könnt ihr einmal nachsehen, wieviel es schon gespart hat. Lass das Kind die verschiedenen Münzen sortieren und zählt sie anschließend zusammen. Danach könnt ihr Gott für das ersparte Geld danken. Erinnere dein Kind an gemeinsame Einkäufe im Rahmen eines vorherigen Homekindergarten-Newsletters – was konnte man für den Betrag kaufen? So bekommt dein Kind auch eine Vorstellung davon, wieviel Geld man für bestimmte Dinge braucht.

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3.1 Die Welt erkunden

Hachiko

  • Lies dir die Geschichte von Hachiko durch und erzähle sie deinem Kind:

Hachiko – der treueste Hund der Welt

Zusammenfassung: Die Geschichte handelt von einem Hund namens Hachi, der sein Herrchen, einen Professor an der Universität in Tokio, jeden Morgen zum Bahnhof begleitete und am Abend nach der Arbeit dort wieder abholte. Doch an einem Tag kam der Professor nicht mehr zurück, da er durch eine Hirnblutung während einer Vorlesung ums Leben kam. Hachi kam dennoch weiterhin bis zu seinem Lebensende zur gewohnten Zeit zum Bahnhof, um auf sein Herrchen zu warten. Dabei hatte er es nicht immer leicht. Er wurde misshandelt und wenige Menschen waren gut zu ihm und fütterten ihn. Erst drei Jahre nach dem Tod des Professors änderte sich das und Hachi wurde schlagartig berühmt. Die Presse wurde auf den Hund aufmerksam und Hachi wurde nun im Gegenteil für seine Treue gehuldigt. Er bekam Fressen, ein kleines Bett, freien Zugang zum Bahnhof. In den Schulen erzählte man von ihm, es wurde sogar ein Denkmal von ihm aufgestellt. Fast zehn Jahre lang suchte der Hund seinen Herrn. Letztlich starb er einsam in einer unbekannten Straße und gilt bis heute in Japan als Zeichen für Loyalität und Treue.

  • Sucht dann gemeinsam nach weiteren „Spuren“ von Treue in der Natur (z. B. Pinguine, Störche,…)

3.2 Mathe be-greifen

Zehnten geben einführen

Wenn Kinder lernen Zehnten zu geben, wenn sie noch klein sind, werden sie diese Gewohnheit mit höherer Wahrscheinlichkeit auch praktizieren, wenn sie erwachsen sind.

  • Sprecht darüber, dass Gott alles gemacht hat und Ihm somit alles gehört. Auch wir selbst. Wir sind dankbar für die vielen guten Gaben, die Gott uns gibt (zählt auf: unser Zuhause, unser Bett, das Essen, unsere Kleidung,…), so dass wir Ihm auch etwas zurückgeben möchten.
  • Lest gemeinsam Maleachi 3:10! Sprecht darüber, dass dies ein Auftrag Gottes ist, genauso wie wir unsere Eltern ehren sollen oder nicht lügen sollen.
  • Gib deinem Kind zehn Ein-Euro-Münzen! Lest Sprüche 3:9-10! Bitte dein Kind nun einen Euro zur Seite zu legen. Erkläre deinem Kind, dass das sein Zehnten ist oder seine Erstlingsfrucht. Dieser Teil gehört Gott. Lass dein Kind den Euro in eine extra Sparbüchse legen, z. B. in eine extra Zehnten-Sparbüchse wie diese:41btqiabpll

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  • Erkläre deinem Kind, wofür der Zehnte verwendet wird.
  • Sag deinem Kind, dass es nun sechs Euro auf die Seite legen soll. Dafür bekommt es von dir etwas Leckeres zu essen. Sechs Euro sind ungefähr der Teil, den wir für Essen und andere Rechnungen brauchen.
  • Frage dein Kind nun, wie viele Euro übrig geblieben sind! Sie haben drei Euro noch vor sich liegen.
  • Nimm eine Puppe und erzähle deinem Kind, dass sie Hunger hat und kein Geld hat, sich Essen zu kaufen. Lest dann gemeinsam 2. Korinther 9:7! Lass dein Kind selbst entscheiden, wie viele seiner Münzen er der Puppe schenken möchte. Erkläre deinem Kind, dass das die Gaben sind, die wir zusätzlich zum Zehnten geben.
  • Sollten noch Münzen bzw. eine Münze übrig sein, überlegt gemeinsam, wie dein Kind diese sinnvoll ausgeben/sparen kann!
  • Übt danach noch ein paar Mal mit vielen anderen Gegenständen (Perlen, Steine, Stifte, Murmeln, Stofftiere, Bausteine,…), was der zehnte Teil davon ist!
  • Besorge für dein Kind ein Zehntensäckchen und hilf ihm, es auszufüllen.
  • Gib dein eigenes Zehntensäckchen vor den Augen deines Kindes ab. Wenn du deinen Zehnten überweist, zeige einmal deinem Kind wie du das machst.
  • Erzähle deinem Kind immer wieder, welchen Segen du erleben durftest durch treues Zehntengeben!

Weitere Texte, die du mit deinem Kind darüber lesen kannst:

1.Mose 14 erzählt davon wie Abraham Melchisedek den Zehnten gab, nachdem er seinen Neffen Lot von den feindlichen Königen gerettet hatte.

 

2.Mose 28:10-22 erzählt von Jakob, der Gott einen Altar baut und Ihm verspricht, von allem den Zehnten zu geben.

 

Matthäus 23:23 – Hier sagt Jesus zu den Pharisäern, dass neben der guten Gewohnheit des Zehntengebens das Üben der Barmherzigkeit wichtig ist.

 

1.Korinther 16:1-4 – Hier sagt Paulus, dass man Geld auf die Seite legen soll für die Gemeinde.

 

„Zum Beispiel erwartet er von uns Fleiß, Treue, Sorgfalt und einen verantwortungsbewussten Umgang mit Geld.“

– Ellen G. White (2002): Erziehung. 2. Auflage. Lüneburg: Advent-Verlag, S.144

 

„’Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus‘, lautet Gottes Gebot. Damit appelliert er weniger an unsere Dankbarkeit oder Großzügigkeit, sondern an unsere Ehrlichkeit und Treue. Der Zehnte gehört Gott, und er erwartet von uns, dass wir ihm zurückgeben, was ihm gehört, denn ‚von einem Verwalter verlangt man, dass er zuverlässig ist.’“

– Ellen G. White (2002): Erziehung. 2. Auflage. Lüneburg: Advent-Verlag, S.145

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3.1 Die Welt erkunden

Geht mit dem Kind in die Natur. In der Natur finden wir viele Spuren von Respekt.

Die Meereswellen

In Wellen stecken enorme Kräfte und sie verdienen unseren Respekt.

Macht in der Badewanne Wellen und beobachtet, wie sie Dinge überschwemmen oder in andere Richtungen drängen.

Die Tiere

  • Tiere haben einen natürlichen Instinkt zur Selbsterhaltung und zum Schutz ihrer Jungen. Wir können von ihnen lernen respektvoll unsere eigenen Bedürfnisse und die unserer Mitmenschen nicht zu ignorieren, womit wir unserem Körper z. B. schaden würden. Was können wir zur „Selbsterhaltung“ oder zum „Schutz“ unserer Liebsten tun?

Versucht euch gegenseitig eine Woche lang zum Beispiel ans Wassertrinken zu erinnern!

  • Eichhörnchen sammeln Wintervorräte, die ihnen helfen den Winter gut zu überstehen.

Sprecht darüber: Wie gehen wir mit Herausforderungen um? Flößen sie uns Angst ein? Lähmen sie uns? Oder sind wir gar leichtsinnig und stecken den Kopf in den Sand? Wir wollen zum Beispiel vom Eichhörnchen und vielen anderen Tieren lernen, wo gesunder Respekt angebracht ist und z. B. vorsorgen. Dem Eichhörnchen können wir helfen, indem wir ihm im Winter ein paar Nüsse schenken!

  • Elefanten und Löwen haben Leittiere, die sie respektieren.

Sprecht gemeinsam darüber, wer in eurer Familie „das Leittier“ ist, wer in der Gemeinde usw. Überlegt euch, wie ihr diesen Menschen gegenüber besonders euren Respekt ausdrücken könnt!

  • Viele Tiere gewinnen unseren Respekt durch ihre beachtlichen Leistungen.

Sprich mit deinem Kind über die Schöpfungstage und dass Gott alle Tiere geschaffen hat. Erzähle ihm, wie stark Ameisen und wie nützlich Bienen sind. Alle Tiere haben unseren Respekt verdient und wir haben kein Recht, sie zu zertreten oder ihnen weh zu tun.


3.2 Mathe be-greifen

Geometrie

Flächen haben besondere Merkmale.

  • Lass das Kind Dreiecke, Kreise, Quadrate,… ausmalen und erkläre ihm, dass die Linien Grenzen sind, die es nicht übermalen darf, da sonst die Form nicht mehr erkennbar ist.
  • Malen nach Zahlen für 3-5-Jährige (damit das Bild schön wird, müssen sowohl die Linien als auch die Farben beachtet werden).

Links:

Malen nach Zahlen für Kinder (Ravensburger)

Malen nach Zahlen für Kinder von 3-4 (Zahlenmalerei)

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3.1 Die Welt erkunden

Tüchtige Erdarbeiter beobachten

Die Natur enthält Spuren von fleißigem und hilfsbereitem Verhalten. Der Regenwurm ist ein Vorbild für ausdauernde und nützliche Tätigkeit. Er hat den ganzen Tag damit zu tun, sich durch die Erde zu graben. Der Regenwurm ist der wichtigste Erdarbeiter, belüftet die Erde und ermöglicht es dem Wasser in den unterirdischen Gängen, die er gräbt, abzulaufen. In einem Hektar guten Bodens schleusen Regenwürmer im Jahr bis zu 40 Tonnen Erde durch ihren Körper.

  • Halte unmittelbar nach einem Regenschauer Ausschau nach Regenwürmern auf dem Bürgersteig, in der Einfahrt, in Blumenbeeten oder auf einem Stück Acker. Helfe den Würmern, damit sie nicht von Radfahrern oder Fußgängern zerquetscht werden.
  • Wenn es zur Zeit nicht regnet, kannst du mit einer Beobachtungsfalle Würmer und andere Insekten an die Erdoberfläche locken.

Beobachtungsfalle

Du brauchst: (1) 1 Blatt Papier, (2) Apfelschnitz

  • Rolle das Papier zu einem Kelch zusammen und stecke den Kelch in ein kleines Erdloch.
  • Nimm einen Apfelschnitz (Köder) und lege ihn in das Loch.
  • Lege einen Stein auf die Falle.
  • Nun musst du nur noch warten, bis sich der Apfelduft in der Erde verbreitet.

http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=244&titelid=2044 (Stand: 29.11.2016)

Wenn ihr einen Garten habt, könnt ihr einen Komposthaufen oder einen Wurmkasten anlegen. Eine Anleitung dazu findet ihr hier:

http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=244&titelid=2041 (Stand 29.11.2016)

3.2 Mathe be-greifen

Kekse backen, mit ihnen rechnen und anderen eine Freude machen

Beim Backen kann dein Kind die Maßeinheiten Gramm (g) und Kilogramm (kg) anhand der Küchenwaage kennenlernen. Backt gemeinsam Kekse eurer Wahl.

  • Zählen lernen

Die fertig gebackenen und ausgekühlten Kekse können anschließend von deinem Kind gezählt werden.

  • Plus- und Minusaufgaben

Nimm anschließend höchstens 5 Kekse raus, zähle sie mit deinem Kind nochmals. Lege Kekse dazu und zähle erneut. Wiederhole das ein paar Mal und nimm dann anschließend Kekse weg.

  • Geteiltaufgaben

Gib deinem Kind drei Kekse und nimm dir auch drei. Frage es: „Wie viele haben wir zusammen?“ (2×3). Oder lass dein Kind aus 9 übrig gebliebenen Keksen zwischen 3 Personen gerecht aufteilen.

  • Wichtig ist, dass sich dein Kind jede Aufgabe mit Keksen zurechtlegen kann.

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3.1 Die Welt erkunden

„Weltfrieden“

Erwachsene verwenden oft das Wort „Weltfrieden“. Was heißt das, Frieden auf der ganzen Welt?

  • Schaut euch die „Welt“ mit Hilfe eines Globus an. Gibt es mehr Wasser oder mehr Land auf unserer Erde? Auf unserer Welt gibt es ca. 1/3 Land und 2/3 Wasser. Füllt einen Becher mit 1/3 Erde und 2/3 Wasser.
  • Erkläre die sieben Kontinente und nenne jeweils ein typisches Tier oder ein Wahrzeichen. Mache deutlich, dass Gott jeden Menschen liebt, egal wie er z. B. aussieht oder welche Sprache er spricht. Wir sollen friedvoll und freundlich miteinander umgehen.
  • Bastelt eine einfache Papier-Menschenkette, schneidet sie aus und spannt sie rund um den Globus. Alle Menschen sollen Frieden haben. Kein Krieg mehr! Im Himmel wird das Wirklichkeit werden.

3.2 Mathe be-greifen

Schafe zählen, ordnen und sortieren

Verwendet neun selbstgebastelte kleine Schafe und stellt diese auf. Drei weiße Schafe, drei schwarze Schafe, drei braune Schafe.

Sortiert und ordnet sie – der Farbe nach, der Größe nach. Zählt sie! Stellt jede Schafgruppe in einen „Stall“ (z. B. aus Duplo). Weise immer wieder darauf hin, dass Schafe gerne zusammen sind, in Frieden und Einheit fressen und spielen. Sie sind uns dabei ein Vorbild.

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Die Bibel ist unsere Informationsquelle, die uns Vorstellungen über Gott vermittelt. Sie liefert jedoch nicht nur reine Hinweise über Gott, sondern schafft Vertrauen zu Gott, stärkt unseren Glauben und verspricht Hilfe in Not.

3.1 Die Welt erkunden

Beobachtet die Natur und ihre Spuren des Gottvertrauens!

A) Sucht eine Schmetterlingsraupe und beobachtet wie sie zum wunderschönen Schmetterling wird. Gottvertrauen verwandelt uns in ein neues Geschöpf (vgl. 2. Korinther 5,17; Hesekiel 36,26-27).

 

Wenn ihr keine Raupe in der freien Natur findet, könnt ihr euch auch ein spezielles Zucht-Set kaufen und gemeinsam den Verwandlungsprozess beobachten:

 

https://www.hagemann.de/forscher-werkstatt/zucht-sets/?refID=GoAd1607&gclid=COzjz_zK_tICFcGdGwoddVUHbg

 

B) Sammelt Tannenzapfen oder Blätter und zeig deinem Kind, wie klein sie zunächst sind und wie sie sich durch die spezielle Falttechnik entfalten können. Auch Gott möchte, dass wir mit seiner Hilfe unsere Persönlichkeit entfalten können. Wir vertrauen darauf, dass er unser Leben verändert.

 

C) “Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie?

 

Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?“ – Matthäus 6:26-27

 

Wir können von den Vögeln lernen, Gott zu vertrauen. Lest Vogelbücher, schaut euch Vogelfilme an. Betone, dass Gott für sie sorgt und alles weise geplant hat. So wie Gott für die Vögel sorgt, sorgt Er auch für uns. Wir dürfen Ihm in jeder Situation vertrauen.

3.2 Mathe be-greifen

Sucht euch im Internet Zahlenbilder mit den Zahlen von 1-10 z. B. von Löwen, von Fischen, von Schmetterlingen oder Vögeln. Im Internet gibt es einige kostenlose Arbeitsblätter.

Lass dein Kind die Zahlen von 1 bis 10 verbinden. Sprecht anschließend darüber. So wie man bei den Zahlenbildern am Anfang nicht sehen kann, welche Figur herauskommt, sind wir vielleicht manchmal in schweren Situationen, in denen wir nicht sehen können, warum etwas so ist, wie es ist. Nach einiger Zeit merken wir aber, warum es gut für uns war. Das stärkt unser Vertrauen in Gott.

Hier kann man z. B. selbst Zahlenbilder erstellen:

www.zahlenbilder.net

Vorlagen z. B. hier:

http://www.kostenlose-ausmalbilder.de/Zahlenbilder/Vorlagen/Zahlenbild-20.html

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