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Newsletter 35

SOMMER

Zusammengestellt von Tina Gritschenberger

In der heißen Jahreszeit gibt es für die Kinder viel zu entdecken. Herrlich, wenn man den ganzen Tag draußen an der frischen Luft sein und das Leben richtig gut auskosten kann. Die Tage sind so lang wie sonst nie. Die Sonne erstrahlt in ihrer ganzen Pracht und lässt die süßesten Früchte reifen! Endlich wieder gut schmeckende Heidelbeeren vom Wald und saftige heimische Erdbeeren. Was für eine Leckerei der Natur!

Die warmen Temperaturen laden zu vielen spannenden Ausflügen ein. Im Wald lassen sich Tiere beobachten und auf der Wiese erstrahlt ein Blütenmeer.

Der Sommer ist auf ganz unterschiedliche Art und Weise erfahrbar: In den Bergen, am Strand, am Fluss, im Wald oder im eigenen Garten. Aber auch Schwimmen und Toben im Freibad sind ein echtes Vergnügen für Groß und Klein. Sommer verbinden Kinder automatisch auch mit Eiscreme! Gelati! Am Stiel oder in der Tüte. Am besten vielseitig, gesund und selbstgemacht. Eine kleine Abkühlung zwischendurch. So macht der Sommer richtig Spaß!

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1. Sinn und Religion

1.1 Gottes Im.Puls für Groß

Endlich Sommer! Im Winter kaum vorstellbar, angesichts der tiefen Temperaturen. Im Frühling kaum noch zu erwarten vor dem Hintergrund der häufigen Niederschläge. Aber im Sommer wie selbstverständlich: Kaum einmal eine Wolke am Himmel, Temperaturen um die 30°C, die Eisdielen werden gestürmt, Freibäder sind gut gefüllt.

Sommer steht für Kraft und Gedeihen. Sommer – eine Zeit des Wachsens und Reifens in der Natur. Das Leben kann sich in Fülle entfalten. In der Bibel finden wir so manche Stelle, die vom Wechsel der Jahreszeiten spricht, da diese doch unser ganzes Leben entscheidend mitprägen.

Von nun an soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht, solange die Erde besteht! – 1 Mose 8,22

Gott selbst hat versprochen, dass es unter anderem diese Jahreszeiten „Sommer und Winter“ geben wird, „solange die Erde besteht“. Gott sorgt somit für einen Lebensrhythmus, der uns Menschen guttut, der uns zugleich bewusst machen möchte: Auch das eigene Leben kann wie so ein Jahr verlaufen: Es mag Situationen geben, wo man sich wie „festgefroren“ fühlt, dann erlebt man das Leben in frühlingshafter Frische, dann strotzt man nur so vor sommerlicher Vitalität …

Des Weiteren heißt es in der Bibel:

Du hast alle Grenzen des Landes festgesetzt; Sommer und Winter hast du gemacht. – Psalm 74,17

Gott ist letztlich der, auf den diese Jahreszeiten zurückgehen – er hat sie „gemacht“. Gott ist gut. Er denkt an uns. Er sorgt für uns. Er gibt seinen besonderen Segen für das, was wir oft als selbstverständlich auffassen.

Auch wenn man es sich an kalten Wintertagen und verregneten Frühlingstagen kaum vorstellen kann – aber es ist gewiss: Auf jeden Winter folgt ein Frühling und auf jeden Frühling folgt ein Sommer. Danke lieber Gott, dass wir jetzt Sommer haben dürfen.

1.2 Gottes Im.Puls für Klein

Wir machen eine Reise

Der Sommer ist für viele Familien die Zeit des Urlaubs, der Ferien und der Freizeit. In keiner Jahreszeit wird öfter verreist als in dieser.

Sprich mit deinem Kind übers Reisen:

  • Was ist am Verreisen so toll und besonders?
  • Wo soll es hingehen? Wo gefällt es dir besonders gut? Wo gibt es etwas Neues zu entdecken? Möchtest du einen neuen Urlaubsort kennen lernen? Wo auf der Landkarte befindet sich der Ort?
  • Was musst du einpacken, wenn du in den Urlaub fährst?
  • Wer kommt mit?
  • Wie lange reisen wir? Wie lange sind wir fort?
  • Was ist der Unterschied zwischen Sommerurlaub und Winterurlaub?

Bastelidee: Sommerbüchlein

Nachdem ihr übers Reisen gesprochen habt, könnt ihr ein kleines Sommerbüchlein gestalten. Einfach aus Zeitungen Sommerartikel ausschneiden, die dem Kind gefallen und auf was es sich im Sommerurlaub besonders freut, z. B. Boot, Schiff, Luftmatratze, Wasserball, See, Sonnenliege, Eis, Grillen oder auch ein paar eigene Urlaubsfotos. Jeweils auf einen A5-Zettel kleben und am Schluss zusammenheften oder mit einem schönen Band zusammenbinden.

In der Bibel machten auch viele Menschen lange, weite Reisen. Beschwerlich und hart war das damals. Es war heiß und die Straßen waren meist staubig. Irgendwann gingen die Sandalen/Schuhe kaputt. Irgendwann war das Wasser in der Trinkflasche leer. Und Gepäck konnte nur so viel mit, wie man auch tragen konnte. Für uns heute kaum vorstellbar… Tagelang unterwegs zu sein, um an den gewünschten Ort zu kommen.

Welche Geschichten kennst du in der Bibel, in denen jemand gereist ist?

  • Maria und Josef nach Bethlehem: mit dem Esel
  • Der Prophet Bileam: mit dem Esel
  • Die Weisen aus dem Morgenland: mit den Kamelen
  • Mose: zu Fuß
  • Jesus „musste“ durch Samarien reisen: zu Fuß
  • Paulus: zu Fuß oder mit dem Schiff auf Missionsreisen
  • Jona: mit dem Fisch ☺

Damals vs. heute

Es hat sich viel getan in den letzten Jahrhunderten und das Reisen heute ist ganz anders als noch vor 2000 Jahren. Zur Zeit Jesu gab es zum Beispiel noch kein Auto, kein Flugzeug und keine Tankstelle.

Wie reisten die Menschen in der Bibel? Wie viel Auswahl hatten sie? Woran mussten sie denken bevor sie starteten?

Der Esel

Der Esel war das wichtigste „Transportmittel“ der damaligen Zeit. Er wurde beladen, er konnte auch das „Gepäck“ tragen. Die Leute damals haben gut auf ihren Esel aufgepasst.

Und seinem Vater sandte er Folgendes: zehn Esel, beladen mit dem Besten Ägyptens, und zehn Eselinnen, die Korn, Brot und Speise trugen für seinen Vater auf den Weg. – 1. Mose 45,23

 

Siehst du den Esel deines Feindes unter seiner Last erliegen, könntest du es unterlassen, ihm zu helfen? Du sollst ihm samt jenem unbedingt aufhelfen! – 2. Mose 23,5

 

Du sollst nicht zusehen, wie der Esel deines Bruders oder sein Rind auf dem Weg fallen, und du sollst dich ihnen nicht entziehen, sondern du sollst ihnen unbedingt aufhelfen. – 5. Mose 22,4

  • Sorge für deinen Esel: Verwende einen Stoffesel oder einen Schleichtier-Esel. Baue aus Bausteinen einen Stall für ihn. Bereite eine Wasserstelle vor. Gib ihm Futter und einen Schlafplatz aus Stroh.
  • Eselgesicht auf einen Stock kleben und damit reiten
  • Lied: „Ein kleiner, grauer Esel“ (Gott loben von Anfang an (2008), Spillern: Top Life Center, G36)

Wie reisen wir heute? Welche Fahrzeuge kennst du?

Fahrzeuge: Pantomime

Stellt alle Spielzeugfahrzeuge, die ihr zu Hause habt, (oder Bilder davon) auf dem Boden auf. Zum Beispiel: Spielzeugauto, LKW, Traktor, Zug, Schiff, Flugzeug, Seilbahn, Roller, Rad, …

Mache eine Bewegung vor, in der zu erkennen ist, mit welchem Fahrzeug du unterwegs bist. Das Kind zeigt auf den Gegenstand.

DIE FLEISSIGEN ARBEITER

Hast du schon einmal Ameisen im Gras gesehen oder sogar in eurem Haus? Im Sommer kann man sie besonders gut beobachten. Manchmal entdeckt man im Wald kleine Hügel, die aussehen wie kleine Haufen. Ameisen haben sie gebaut. Ameisen sind klein, aber stark. Diese kleinen Tiere sind Schwerstarbeiter. Sie können Dinge tragen, die fünf Mal so schwer sind wie sie selbst. Die meiste Zeit verbringen sie damit, Futter zu sammeln und sich um ihr Nest zu kümmern. Alles, was sie fressen, schleppen sie in ihren Bau. Pflanzen und Reste von toten Tieren. Man sagt, sie räumen auf.

Ameisen sind sehr nützlich für den Wald, darum sollte man niemals einen Ameisenhaufen zerstören.

Wenn eine Aufgabe für eine einzelne Ameise zu schwer ist, ruft sie andere um Hilfe. Ameisen können nicht wie Menschen miteinander reden, jedoch verständigen sie sich untereinander, indem sie sich mit ihren Fühlern berühren oder Spuren hinterlassen, die die anderen Ameisen riechen können. Wenn Ameisen zusammenarbeiten, können sie große Gegenstände tragen, die für eine einzelne Ameise zu schwer sind.

Manchmal fühlst du dich vielleicht ganz klein, aber du kannst dennoch manche Aufgaben übernehmen. Du kannst zu Hause oder auch deinen Geschwistern helfen. Wenn es sehr viel zu tun gibt, kannst du andere um Hilfe bitten oder selbst mithelfen, genauso wie die Ameisen auch. Gott freut sich, wenn wir zusammenarbeiten und uns gegenseitig dabei helfen, das Beste zu geben.

– Vgl. Pamela Kennedy (2012): Eine tierisch gute Zeit mit Gott. 5-Minuten-Andachten für Kinder. 2. Auflage. Asslar: Gerth Medien GmbH. S. 8-9 


– Vgl. Angela Weinhold (2004): Der Wald. 15. Auflage. Ravensburg: Ravensburger Buchverlag.


Kennst du fleißige Arbeiter? Was heißt es eigentlich fleißig zu sein? Was ist ein Faulpelz?

Welche Aufgaben kannst du zu Hause übernehmen? Wo kannst du überall sonst noch mithelfen?

In der Bibel steht ein sehr schöner Text:

Nimm dir ein Beispiel an der Ameise, du Faulpelz. Lerne von ihr und werde weise! – Sprüche 6,6

Ameisen sind stets unterwegs. Sie halten nur dann an, wenn sie Lasten aufnehmen und ablegen oder um Nachrichten auszutauschen. Die Ameise hat keine Anführer, keine Antreiber und keine Herrscher (vgl. Spr 6,7). Trotzdem tut sie ihre Arbeit – freiwillig. Wie viel wir doch als Menschen von Tieren, ja von kleinen Insekten lernen können. Die Ordnung und Struktur, in der so viele Ameisen harmonisch und fleißig zusammenarbeiten, ist beeindruckend.

Lernt den Merkvers (Sprüche 6,6) zusammen auswendig, indem ihr

  • … Bewegungen dazu macht.
  • … Bilder dazu zeichnet.

Lieder singen

„Kleine Helfer, kleine Helfer woll´n wir sein“ (Gott loben von Anfang an (2008), Spillern: Top Life Center, I12)

„Ich bin klein und helfe gern“ (Gott loben von Anfang an (2008), Spillern: Top Life Center, I11)

„Ordnung muss sein“ (Gott loben von Anfang an (2008), Spillern: Top Life Center, I33)

Aktivität

Geht zusammen in den Wald und findet Ameisen. Gebt sie in ein Glas mit Blättern oder Zweigen und beobachtet sie.

Vielleicht findet ihr auch einen Ameisenhaufen im Wald und könnt den vielen fleißigen „Arbeitern“ zusehen.

Ameise malen. Siehe Vorlage:

https://www.kinder-malvorlagen.com/zum-ausmalen/vorlagen-tiere-schmetterlinge-insekten.php

Hier ein kleines Video über Blattschneiderameisen: Minute 4 bis ca. Minute 9.

https://www.youtube.com/watch?v=fFKbp5b1kAA

Weitere Andachtsideen:

  • Gott schenkt Wasser aus dem Felsen – 2. Mose 17,1-7 oder Elia und der Regen – 1. Könige 17-18 (Wenn der Sommer heiß und trocken ist, ist Wasser ein kostbares Gut!)
  • Gott lässt den Schatten der Sonnenuhr zurückgehen – 2. Könige 20,1-11

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2. Gefühl und Mitgefühl

2.1 Von und in der Natur Mitgefühl lernen

Delfine – Freunde im Meer

In einigen Ländern, in denen wir gerne im Sommer Urlaub machen, kann man – wenn man den richtigen Moment erwischt – im Meer Delfine erkennen. Sei es auf einer Fährfahrt, einer Bootstour oder am Strand, hin und wieder zeigen sich die Delfine auch uns Menschen. Das ist immer ein besonderer Moment!

Delfine sind nicht nur tolle Schwimmer, sondern zeigen uns auch, was es bedeutet, für andere da zu sein:

Delfine gehören zu der Familie der Wale und sind Säugetiere. Obwohl Delfine im Meer schwimmen, atmen sie Luft durch eine besondere Öffnung oben auf ihrem Kopf. Um einzuatmen, müssen sie deshalb oft an die Oberfläche schwimmen. Meistens schwimmen sie gemeinsam mit anderen Delfinen im Meer umher und manchmal reiten sie sogar auf den Wellen wie Surfer!

Doch Delfine sorgen füreinander. Wenn ein Delfin verletzt ist, bleiben seine Freunde in seiner Nähe, damit ihm nicht noch mehr passiert. Manchmal schieben sie ihn sogar an die Wasseroberfläche, damit er wieder atmen kann. Wenn ihm seine Freunde nicht helfen würden, könnte er ertrinken. Gott hat jedem von uns gute Freunde geschenkt. Mit ihnen können wir spielen und ihnen können wir helfen.

Gott will, dass wir auch als gute Freunde für andere da sind, wenn sie traurig sind oder ihnen etwas weh tut. Wenn jemand traurig ist, können wir ihn umarmen oder einfach zuhören, wenn er uns erzählt, was passiert ist.

Hat dir schon einmal ein Freund geholfen? Oder konntest du schon einmal einem Freund helfen? Wie? Warum möchte Gott, dass wir mit anderen befreundet sind?

– Vgl. Pamela Kennedy (2012): Eine tierisch gute Zeit mit Gott. 5-Minuten-Andachten für Kinder. 2. Auflage. Asslar: Gerth Medien GmbH. S. 14-15

Eine kleine Doku für Kinder über Delfine: siehe ab Minute 3 bis ca. Minute 12.

https://www.youtube.com/watch?v=ZfQMNnyBxcg

Ihr könnt euch gemeinsam auch einen Delfin falten, eine Anleitung findet ihr hier:

https://www.youtube.com/watch?v=2BPK4b55SbA.

2.1 Mitgefühl für die Natur fördern

Geheimnisvoller Sommerwald

Die Natur bietet uns Wärme (Sonne) und Kühlung. Abkühlung tut an heißen Sommertagen besonders gut. Wir finden sie bei Gewässern, Flüssen, Bergen oder in Wäldern. Der Wald spendet durch die vielen Bäume Schatten und dadurch Kühlung für Mensch und Tier. Dennoch reicht die Wärme dort, um Lebewesen aktiv werden zu lassen, die im Winter unter der Erde oder in einem anderen Versteck schlummern. Eidechsen, Blindschleichen, Ameisen oder Eichhörnchen zum Beispiel.

Der Wald bietet uns unendlich viele Möglichkeiten zum Entdecken und Forschen. Unter anderem wachsen im Sommer auch viele Leckereien im Wald. Pilze und Pfifferlinge sowie Walderdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren.

Es ist sehr wichtig das Umweltbewusstsein der Kinder zu stärken und sie zu sensibilisieren.

Hier einige Regeln, die im Wald zu beachten sind:

  • Leise reden. Nicht schreien, sonst verscheuchst du Tiere.
  • Auf dem Weg bleiben.
  • Kein Feuer machen.
  • Keinen Müll wegwerfen.
  • Keine geschützten Blumen pflücken.

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3. Denken

3.1 Die Welt erkunden

Mini-Terrarium

Ihr braucht ein mittelgroßes Glas mit Erde, Steinen und Naturmaterialien. Macht euch auf die Suche nach Weinbergschnecken. Beobachtet und füttert sie mit Gurken, Salat und Grashalmen.

Der Bach

Am Bach gibt es viel zu entdecken. Mit Holzspießen, Korken und Segel lassen sich ganz schnelle kleine Boote bauen. Diese können entlang des Baches gleiten. Aus Steinen und Ästen lässt sich ein Staudamm bauen. Außerdem ist eine Flusswanderung mit guten rutschfesten Badeschuhen eine tolle Abkühlung an heißen Tagen und ein Erlebnis für Kids.

3.2 Mathe be-greifen

Fische angeln

Schneide kleine bunte Fische aus, schreibe eine Zahl auf die Rückseite und foliere sie. Anschließend gib eine Büroklammer darüber oder ein Stück Magnetband, damit sie magnetisch sind. Mit einer kleinen Magnetangel lassen sich jetzt die Fische angeln. Als Fischernetz kannst du z. B. Lebensmittelnetze, in denen Gemüse (wie Zwiebeln, Zucchini) verpackt war, verwenden.

Variante 1: Alle Fische mit der gleichen Zahl werden in das jeweilige Netz gelegt. (sortieren)

Variante 2: Du sagst deinem Kind, wie viele Fische in das jeweilige Netz kommen, und das Kind zählt. (Zählen im Zahlenraum 10 oder 20)

Schüttübungen

Schüttübungen sind besonders gut für die Auge-Hand-Koordination. Du kannst auf ein Tablett verschiedene Behälter, Krüge, Schälchen oder Flaschen stellen. Das Material (ob festes Material wie Körner, Reis oder Flüssigkeiten wie Wasser) kann variieren.

Solltet ihr die Möglichkeit haben, aus eurem eigenen Garten schon etwas ernten zu können, eignen sich dafür hier besonders Bohnen, Erbsen oder Sonnenblumenkerne. Möglich ist auch, Kirsch- oder Wassermelonenkerne zu nutzen.

Siehe auch:

https://wunderwerkstatt.eu/montessori-diy/uebungen-des-taeglichen-lebens/23-schuettuebungen.html

Erdbeeren sortieren

Anfang Juni ist Erdbeerzeit. Nachdem ihr ein Erdbeerland besucht habt oder währenddessen, werden die Erdbeeren nach drei Größen in den jeweiligen kleinen Behältern sortiert – klein, mittel und groß.

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4. Sprache

4.1 Wort.Schatz

Die Sonne

Der Sommer ist die wärmste Jahreszeit. Zeichnet auf ein Blatt Papier eine große Sonne und sprecht über die Wichtigkeit der Sonne. Menschen, Tiere und Pflanzen können ohne Sonne nicht sein. Dann sucht zusammengesetzte Namenwörter, die mit „Sonne“ beginnen. Sonnenstrahl, Sonnenschirm, Sonnenhut, Sonnencreme, Sonnenbrille, Sonnenschutz, Sonnenbrand, Sonnenblume, …

4.2 Buchstaben – der Schlüssel in eine andere Welt

Sandmalen

Kinder lieben es Sand zwischen ihren Fingern zu haben. Bei dieser Sandbox können Kinder spielerisch das Alphabet üben. Jeweils bunte Kärtchen stehen zur Vorlage und das Kind malt den Buchstaben in den Sand. Damit der Kontrast deutlicher wird, kann man unter die Box noch ein farbiges Papier kleben. Dann erscheint der Buchstabe in dieser Farbe.

4.3 Sprachspiele

Rätsel-Reime

  • Welches Tierchen klein 
trägt summend Honig heim? (Biene)
  • Unter grünem Blatt verborgen 
häng ich rot und rund. 
Kinder, sucht mich froh am Morgen 
und steckt mich in den Mund. (Erdbeere)
  • Er hat ein rotes Kleidchen an
mit kleinen schwarzen Punkten dran. (Marienkäfer)

– Schumann Bettina: Sommer. URL: http://www.kleinkind-online.de/seiten/jahreszeiten/sommer.htm [Stand: 25.02.2019]

Zungenbrecher

  • Quakende Frösche hüpfen quer über das Quadrat.
  • Schnecken essen Kresse nicht, denn Kresse schmeckt den Schnecken nicht.
  • Der Mondschein schien schon schön.
  • Der Spatz spaziert früh und spät im Spinat.
  • Frische Früchte erfrischen.
  • Gelbe Blumen blühen beim Birnbaum. Blühen beim Apfelbaum blaue Blumen?

Wenn kleine kräftige Krabbelkäfer heftig hinter Krabbelkäfern krabbeln, krabbeln kleine kräftige Krabbelkäfer heftig kleinen kräftigen Krabbelkäfern nach.

– Zaches & Zinnober zitiert in: Diana Saft: Einfache Zungenbrecher. URL: https://www.heilpaedagogik-info.de/zungenbrecher/727-zungenbrecher-fuer-kinder.html [Stand: 01.03.2019]

4.4 Fremdsprache

Packt zusammen eine große Badetasche. Welche Dinge müssen da hinein?

Alle Dinge, die hinein kommen, sage zuerst auf Deutsch und dann auf Englisch.

Zum Beispiel:

Sonnenbrille – sunglasses

Sonnencreme – sun cream

Sonnenhut – sun hat

Taucherbrille – diver eyeglasses

Flipflops – flip-flops

Badetuch – bath towel

Crocs – Crocs

Bikini – bikini

Badehose – swimming trunks

Wasserball – beachball

Buch – book

Wasserflasche – water bottle

Jause/Vesper/Snack – snack

Die Wörter werden mehrmals zusammen durchgesprochen. Dann folgt ein kleines „Pantomimenspiel“:

Das Kind nimmt vier Dinge aus der Tasche in die Hand bzw. zieht sie an. Die Mutter nennt die Gegenstände auf Englisch. Dann werden die Rollen getauscht und die Mutter nimmt vier Dinge aus der Badetasche heraus bzw. zieht sie an und das Kind versucht die Gegenstände auf Englisch zu benennen. Dies kann mehrmals wiederholt werden.

4.5 Kinderbücher

„Komm mit, wir entdecken den Sommer“, Bianka Minte-König

Ein sehr schönes, buntes Buch über den Sommer zum Vorlesen mit sehr attraktiven, lieblich gemalten Bildern.

 

 

 

„Wenn der Bär ins Wasser springt“

Klappentext:

Diese Hitze! Bo sucht Abkühlung im Bach. Aber das Wasser ist nicht tief genug für den großen Bären. Deshalb staut Bo den Bach mit einem Felsbrocken und baut sich ein Plantschbecken. Eine tolle Idee, finden Rotkehlchen, Kaninchen und Ente. ‚Das Plantschbecken gehört mir allein‘, sagt Bo. Aber bald mag er sich nicht mehr am kühlen Wasser freuen. Was nützt ihm ein eigenes Plantschbecken, wenn er keine Freunde zum Spielen hat?

Nancy Walker-Guye erzählt eine witzig-spritzige Geschichte über das Plantschen, das Teilen und die Freundschaft. Und in den Bildern von Roberta Angaramo widerspiegeln sich Fröhlichkeit und Ausgelassenheit dieses Badeabenteuers.

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5. Sinne

5.1 Musizieren

Gemeinsame Lieder singen:

  • „Sonnenschein und Ferienzeiten“ (Elisabeth Hammer (2005): Alles jubelt, alles singt. Das große Bilder-Liederbuch für Kinder. 3. Auflage. Holzgerlingen: Hänssler Verlag, S. 76)
  • „Das Fischlein in dem Wasser“ (Emmi Horstmann (2005): Alles jubelt, alles singt. Das große Bilder-Liederbuch für Kinder. 3. Auflage. Holzgerlingen: Hänssler Verlag, S. 42)
  • „Erdbeeren schmecken gut, Gott lässt sie wachsen“ (Gott loben von Anfang an (2008), Spillern: Top Life Center, F4)

Seifenblasenmusik

Blase ein paar Seifenblasen in die Luft: Solange die Seifenblasen herumfliegen, macht das Kind eine musikalische Unterstreichung der Seifenblasen. Also wenn das Kind Seifenblasen fliegen sieht,

 

  • spielt es solange auf einen Klangbaustein einen „luftigen“ Ton. Oder
  • spielt auf einem Glockenspiel mit dem Schlägel auf und ab. Oder
  • spielt am Klavier einen Ton. Oder
  • bewegt ein blaues Chiffontuch auf und ab.

Sind alle Seifenblasen zerplatzt, hört es auf damit.

Klangexperimente

Wassergeräusche gehören zu unserem Alltag, nur hören wir oft nicht so bewusst hin.

Hört mal ganz genau! Probiert diese Wassergeräusche aus:

  • tropfender Wasserhahn
  • fließender Wasserhahn
  • Gießkanne ausschütten
  • Glas Wasser befüllen
  • Glas Wasser trinken (Schluck)
  • Dusche aufdrehen
  • Wasserplantschen
  • Klospülung
  • Wasserflasche schütteln
  • Wasser des Geschirrspülers
  • Wasser der Waschmaschine

Diese Wassergeräusche können anschließend auch (z. B. mit dem Handy) aufgenommen werden. So können sie immer wieder angehört und erraten werden.

„Sommer-Musik im Kindergarten“ von Karin Schuh

Elementares Musizieren mit Kindern zum Entdecken von Natur und Umwelt.

Zu sommerlichen Spielthemen gibt es zum Beispiel

  • Lieder
  • leichte Instrumentalbegleitungen
  • Klang- und Stimmexperimente
  • Bewegung und Tanz
  • Übungen zur rhythmischen Sicherheit

5.2 Erleben

Der Sommer bietet sich optimal für schöne abenteuerlustige Ausflüge an. Raus in die Natur, die gute Luft genießen und ab ins Vergnügen! ☺

Erdbeerland

Anfang Juni ist die schönste Zeit des Jahres, denn da sind endlich die heimischen Erdbeeren reif! ☺ So oft wie möglich ab ins Erdbeerland mit den Kindern und Erdbeeren pflücken. Strohhut nicht vergessen und mit einem eigenen kleinen Eimer für jedes Kind macht es noch mehr Spaß.

Zuhause können die Erdbeeren gemeinsam weiter verarbeitet werden. Erdbeermarmelade, Erdbeermus, Erdbeereis, Erdbeerjoghurt, Erdbeerknödel, Erdbeertorte, Erdbeertiramisu …

Badespaß am See

Oft muss man nicht weit weg fahren, bis ans Meer zum Beispiel. Manchmal liegt ein schöner, türkisfarbener See ganz nah. Ein herrlicher See bietet für ein Kind jede Menge Spaß. Sandspielzeug nicht vergessen. Denn aus Steinen, Kies oder Sand am Wasserrand lassen sich auch unheimlich schöne Kunstwerke bauen. Das ist manchmal sogar auch im Freibad möglich!

Abschließen kann man dieses Erlebnis mit einem tollen, gemeinsamen Picknick!

Gartenfest mit Lagerfeuer

Ein kleines Gartenfest mit Freunden und ein Lagerfeuer mit Stockbrot laden zum fröhlichen Beisammensein ein.

Wandern in den Bergen

Ein kurzer Urlaub in die Alpen ist absolut empfehlenswert. Das Bergpanorama ist einzigartig und atemberaubend und bringt auch Abkühlung. Wer in jungen Jahren schon viel wandert und sich viel bewegt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Stubenhocker werden, wenn er größer ist. ☺ Der Weitblick tut auch der Seele gut. Die Gipfel, die Bergseen, die Kühe, der Almenrausch… Die Kinder werden genug zum Staunen haben.

Campen im Garten

Kinder lieben es Höhlen aus Tüchern oder Karton zu bauen oder einfach draußen im Gebüsch. Im Sommer eignet sich ein Zelt im Garten dazu sich ein kleines eigenes „Zuhause“ zu schaffen. Gestaltet einen gemütlichen Platz im Zelt mit Decken, Kissen und Kuscheltieren. Tipp: Mit einer hübschen Lichterkette im Zelt wird das ganze Plätzchen noch kuscheliger und romantischer. ☺

Vielleicht traut sich ja ein abenteuerlustiges Kind mit Mama und Papa auch über Nacht draußen zu schlafen. Ein klarer Sternenhimmel in einer lauen Sommernacht ist sicherlich beeindruckend.

5.3 Wahrnehmen

Bauen. Formen. Gestalten.

Im Sommer gibt es in der Natur unzählige Möglichkeiten mit Naturmaterialien zu experimentieren. Der viele Sand an den Gewässern lädt zum Sandburgenbauen ein. Mit Sand, Wasser, Eimern und Schaufeln lassen sich wahre Kunstwerke kreieren. Diese können dann auch noch weiter mit Steinen, Stöcken, Muscheln, Zapfen, Zweigen … verziert werden. Sogar ohne Sand – nur mit Steinen – lassen sich tolle Kunstwerke bauen – wie zum Beispiel an Badeseen oder Flüssen. Auch eine „Steinburg“ am Wasser sieht toll aus. Am Fluss kann man kleine Rindenboote bauen und diese dabei beobachten, wie sie übers Wasser gleiten. Oder auch im Wald lassen sich viele schöne Häuschen mit Naturmaterialien bauen.

Sandfühlen

Bereite ein Tablett oder eine Box vor mit Sand, Muggelsteinen, Muscheln, Gefäßen, Sieben und Trichtern. Das Kind kann sich selbstständig damit beschäftigen und konzentriert und engagiert daran herumexperimentieren.

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6. Körper

6.1 Ich bin aktiv!

Matschküche

Im eigenen Garten lässt sich eine einfache, schnelle Matschküche ganz leicht herstellen. Die Kombination aus Sand und Wasser ist für Kinder etwas ganz Tolles. Sie werden es lieben. Einfach zwei Boxen aufbauen – eine mit Sand und eine mit Wasser – und die Kinder sind beschäftigt und werden ihre Matschküche lieben.

Hier siehst du ein Video dazu:

https://www.youtube.com/watch?v=cJvWKCCptwA

Auf Bäume klettern

Sackhüpfen

6.2 Ich kann das!

Schwimmen

Plantschen im Wasser ist immer ein Vergnügen. Doch das Wasser birgt auch eine gewisse Gefahr… Je früher das Kind schwimmen lernt, desto besser.

Durch das häufige Schwimmen, Plantschen und Baden lernen Kinder oft ganz schnell das freie Schwimmen. Oder auch durch das Nachahmen von anderen Kindern oder Geschwistern macht das Schwimmenlernen noch mehr Spaß. Was kannst du schon?

  • Schwimmen mit Schwimmflügeln
  • Schwimmen mit Schwimmbrett
  • Schwimmen mit Badenudel
  • Schwimmen mit Bauchgürtel
  • freies Schwimmen

Zielschießen mit Wasserball

Baut im Garten ein Plantschbecken auf oder stellt größere Badewannen mit Wasser auf. Das Kind schießt einen Wasserball hinein. Variiert die Entfernung. Wenn das Kind fünfmal hintereinander mit dem Wasserball in das Plantschbecken getroffen hat, vergrößert den Abstand um zehn Zentimeter nach hinten.

 

Dann versucht mit der schwächeren Hand zu zielen/schießen.

Abkühlung mit Gartenschlauch

Wenn es einmal schnell gehen muss und die Hitze einem schon sehr zu schaffen macht, ist die Abkühlung mit dem Gartenschlauch eine lustige Angelegenheit. Dabei muss dein Kind, wenn es dran ist, genau zielen können!

6.3 Ich bin kreativ!

Ein Boot

Ein Boot fährt bei Wellengang übers Meer.

Die Anleitung findest du hier:

http://krokotak.com/2018/05/wavy-sea/

Seerose nach Claude Monet ☺

Künstler haben oft Naturszenen benutzt und sie nach ihrer Art und Weise nachgemalt. Auch Claude Monet, ein französischer Maler im 19. Jahrhundert, malte viele sommerlich wirkende Seerosenbilder. Das kannst du mit deinem Kind nachahmen.

Du brauchst: (1) Seerosen-Vorlage, (2) Wasserfarben, (3) Deckweiß, (4) Pinsel

Das Seerosenbild wird mit Wasserfarben bemalt bzw. mit dem Pinsel getupft.

Vorlage „Lotusblüte“:

https://www.kinder-malvorlagen.com/zum-ausmalen/vorlagen-blumen-pflanzen.php

Steine bemalen

Sammelt am Flussufer schöne mittelgroße Steine und bemalt sie oder schreibt euren Namen darauf.

6.4 Ich halte mich gesund!

Kochen und Experimentieren in der Küche mit Kindern ist etwas ganz Tolles. Vermittle den Kindern Freude beim Kochen und lass sie so oft wie möglich mithelfen. Sie lieben es! Auch wenn danach die Küche nicht gerade super aussieht, es lohnt sich. ☺

Mit einer eigenen kleinen, hübschen Schürze macht das Ganze noch mehr Spaß. Davor Hände waschen nicht vergessen und schon kann es losgehen.

Hier ein paar sommerliche Rezepte:

Ofenkartoffel-Schiffchen

Zutaten: 5 große Ofenkartoffeln, geriebener Käse, Paprika, Mais, geräucherter Tofu, Nachos, Salatherzen, Paprikapulver

Zubereitung:

1. Die Kartoffeln waschen und für etwa eine Stunde im Backofen garen.

2. Kartoffeln in der Mitte leicht einschneiden und nach Belieben füllen. Zum Beispiel mit geriebenem Käse, Paprika und Nachos.

3. Salatblatt auf einen Holzspieß und in die Kartoffel stecken. Fertig sind die schönen Kartoffelschiffchen!

– Ofenkartoffel-Schiffchen. URL: https://www.kika.de/schmatzo-kochen-mit-wow/rezepte/ofenkartoffel-schiffchen100.html [Stand: 12.02.2019]

Garten-Snack-Gemüse bzw. -Früchte

Ein Muffinblech eignet sich hervorragend für einen kleinen kompakten Snack im Garten.

Einfach alle 12 kleinen Schälchen mit Gemüse, Maischips und Dips bzw. Früchten füllen und servieren.

Zutaten nach Wahl. Zum Beispiel: Gurkenstreifen, Karottenstreifen, Cocktailtomaten in verschiedenen Farben, Paprika in drei Farben, Kohlrabi, Avocado-Dip, Joghurt-Dip und Maischips

ODER: Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren, verschiedene Melonen, Äpfel, Bananen, Aprikosen, Ananas, …

 

 

 

 

 

 

Was im Sommer natürlich nicht fehlen darf: Eis! ☺

Wassermelonen-Eis am Stiel

Zutaten: Wassermelone, Holzstiele

Zubereitung:

Aus der Wassermelone Dreiecke schneiden und unten einen Stiel daran stecken. Dann ins Gefrierfach geben.

Bananen-Eis am Stiel

Zutaten: Bananen, Flüssige Schokolade/Carobschokolade, Stiel

Zubereitung:

Die Banane schälen und dann halbieren. Jeweils unten einen Stiel daran stecken. Dann (am besten über Nacht) ins Gefrierfach geben. Vor dem Verzehr in flüssige Schokolade tunken.

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